Die Schweizer Gemüseproduktion deckt beim Frischgemüse etwas mehr als die Hälfte des jährlichen Angebotes ab. Importe gewährleisten die ganzjährige Versorgung mit Gemüse. Zum Beispiel dann, wenn in der Schweiz aus klimatischen Gründen bestimmte Gemüse nicht wachsen. Manchmal entstehen aber selbst im Sommer Versorgungsengpässe beim Schweizer Gemüse, wenn das Wetter verrückt spielt zum Beispiel. Und dann gibt es noch Gemüse wie beispielsweise Peperoni, die in der Schweiz aus technischen Gründen kaum angebaut werden aber trotzdem sehr beliebt sind. Der Blick auf die Grafik zeigt, dass über 75 Prozent vom importierten Gemüse aus der EU stammt. Bei den Produktionsländern stehen Frankreich, Italien und Spanien an oberster Stelle. Aufgesplittet nach Kulturen stehen diese Ländern ebenfalls im Vordergrund. Allerdings fällt auf, dass bei den Tomaten Marokko mittlerweile einen Viertel der Menge liefert.