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Fruchtbarer Boden bildet die Grundlage

Ein fruchtbarer Boden ist die Grundvoraussetzung für den erfolgreichen Gemüsebau. Der Boden liefert Nährstoffe, speichert Wasser und gibt der Pflanze Halt. Es wird unterschieden zwischen leichten sandigen und schweren, eher lehmhaltigen Böden. Danach richtet sich auch die Auswahl der Kulturen. Spargeln beispielsweise haben lieber einen leichten, Kohlarten bevorzugen einen schwereren Boden.

Wichtig für die Bodenfruchtbarkeit ist die Beschaffenheit und Struktur des Bodens. In einem aufgelockerten Boden bestehen mehr Räume für die wichtige Sauerstoffversorgung. Wertvolle Bodenorganismen können sich dann vermehren und tragen wesentlich zur Bildung von Humus und zu einer stabilen Bodenstruktur bei. Ein idealer Boden besteht zu 45 Prozent aus mineralischer und zu 5 Prozent aus organischer Substanz. Den Rest des Bodens sollten idealerweise je etwa zur Hälfte mit Wasser gesättigte Poren und mit Luft gefüllte Hohlräume bilden. Solche Böden können Nährstoffe besser speichern und verhindern, dass diese ausgewaschen und verloren gehen.

Im Gemüsebau wechseln sich die Kulturen oft ab. Der intensive Anbau macht deshalb häufige Bodenbearbeitungs- und Pflegemassnahmen nötig. Es liegt im Interesse des Gemüseproduzenten, dass diese Massnahmen angemessen, effizient und sachgemäss durchgeführt werden. Schwere Maschinen kommen nur zum Einsatz, wenn der Boden trocken ist. Damit wird verhindert, dass sich der Boden verdichtet und sich die Poren schliessen.

Ein wichtiger Beitrag zur Erhaltung der Bodenfruchtbarkeit leistet die Einhaltung einer Fruchtfolge: tief wurzelnde Pflanzen lockern beispielsweise den Boden auf und sichern so dessen Belüftung.

Auf „nackten“ Äckern ohne Kulturen besteht die Gefahr, dass wertvoller Boden mit Oberflächenwasser abfliesst oder mit dem Wind weggeblasen wird. Um Erosion zu verhindern, wird darauf geachtet, dass der Boden möglichst dauerhaft mit einer Pflanze bedeckt ist.



Verband schweizerischer
Gemüseproduzenten