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Anbau von Gemüse: modern und nachhaltig

Der professionelle Gemüsebau hat nur noch wenig mit den Bauerngärten von einst zu tun. Geblieben ist das Ziel: die Produktion von frischem und schmackhaftem Gemüse. Heute fahren moderne Maschinen über die grossen Gemüsefelder, säen oder setzen millimetergenau und ernten in Rekordzeit. Die Sorten geben heute mehr Ertrag und sind resistenter gegen Krankheiten und Schädlinge. Dank technischer Hilfsmittel kann Dünger auf den Feldern bedarfsgerecht abgegeben werden, ohne dass Überschüsse ins Grundwasser gelangen. Gegen Schädlinge oder Krankheiten greift der Gemüseproduzent erst mit Pflanzenschutzmittel ein, wenn es wirklich nicht mehr anders geht. Die verwendeten Pflanzenschutzmittel werden laufend neu entwickelt und wirken heute viel spezifischer als früher. Deshalb kommt der Gemüsebau heute mit geringeren Mengen aus.

Die Pflanze ist auf einen guten Boden angewiesen. Zur Verhinderung von Bodenerosion achten die Gemüseproduzenten deshalb darauf, dass die Flächen möglichst dauerhaft mit Kulturen bedeckt sind. Eine geregelte Fruchtfolge ist nicht nur gesetzlich vorgeschrieben, sondern liegt auch im Interesse des Bewirtschafters, weil nur so die Fruchtbarkeit des Bodens erhalten bleibt.

Die Ansprüche der Konsumentinnen und Konsumenten an die Gemüseproduzenten sind hoch: Der Kopfsalat im Ladenregal darf kein bisschen welken, muss wunderschön aussehen und dazu noch möglichst günstig im Preis sein. Verlangt wird heute zudem die totale Rückverfolgbarkeit vom Ladentisch bis auf den Acker. Strickte Hygienevorschriften müssen erfüllt sein. Nur ein mit modernster Infrastruktur ausgestatteter Gemüsebaubetrieb kann das alles unter einen Hut bringen.


Verband schweizerischer
Gemüseproduzenten