Die ideale Lagerung von Gemüse
Viele Gemüsesorten werden mittlerweile ganzjährig angeboten und gewährleisten dadurch eine gute Versorgung der Verbraucher. Bevorzugen Sie einheimisches Gemüse, das gerade Saison hat, denn dann ist es besonders aromatisch und preiswert.
Die Lagerzeit sollte so kurz wie möglich gehalten werden, damit möglichst wenig Nähr- und Aromastoffe verloren gehen.
Gemüse am besten im Gemüsefach des Kühlschranks oder im kühlen Keller oder Vorratsraum aufbewahren. Mit Ausnahme von Tomaten (bei zu kühler Lagerung leidet der Geschmack) und Auberginen (minimum 10°C, darunter bekommen sie Kälteschäden).
Tiefgekühltes Gemüse erweitert die Angebotspalette ganzjährig. Da das Gemüse schnellstmöglich nach der Ernte eingefroren wird, sind die Nährstoffverluste relativ gering.
Was für die Gemüse-Lagerung immer gilt:
Vor direkter Sonne schützen
Lichtgeschützte Lagerung ist immer vorteilhaft. Kartoffeln und Chicorée wollen es unbedingt ganz dunkel haben!
Ungewaschen hält besser
Gemüse am besten immer erst direkt vor der Zubereitung oder dem Verzehr waschen. Durch das Waschen entsteht bei der Lagerung zu viel Feuchtigkeit und das Gemüse verdirbt schneller.
Obst und Gemüse immer getrennt lagern
Wenn im Gemüsefach des Kühlschranks kein Platz mehr ist,
das Gemüse in einem anderen Fach des Kühlschranks aufbewahren. Das Gemüse dazu unbedingt in einen geschlossenen Behälter geben, notfalls in einen Plastikbeutel einschlagen, um es vor dem Austrocknen zu schützen.
Bundkarotten, Kohlrabi, Radieschen und Fenchel
bleiben länger knackig frisch, wenn Sie vor dem Einräumen gleich die Blätter entfernen.