Die Rekordölpreise im Jahr 2008 deckten schonungslos auf, wie abhängig die Gemüsebranche vom „schwarzen Gold“ ist. Die Energie-Kosten für die Heizung von Gewächshäusern, aber auch für die Transporte, explodierten richtiggehend. Auch deshalb findet nun ein Umdenken statt.
Energiesparen ist zum wichtigen Thema geworden. Und natürlich machen sich die Gemüseproduzenten Gedanken darüber, wie sie die Abhängigkeit vom Öl vermindern können. Denn Energie werden sie für die Gemüseproduktion immer benötigen, nur schon weil die Abnehmer immer früher beispielsweise Tomaten verlangen und dadurch eine künstliche Verlängerung der Saison notwendig wird. Die hohen Investitionen machen zudem eine möglichst lange und intensive Nutzung der Anlagen während des Jahres nötig, um sie genügend amortisieren zu können. Als alternative Energiequellen zu Öl oder Gas bieten sich beispielsweise Biogasanlagen, Holzheizungen oder die Sonnenenergie an.