Drucken Zurück zur Übersicht

Import und Export

Import
Die Schweizer Gemüseproduktion deckt beim Frischgemüse etwas mehr als die Hälfte des jährlichen Angebotes ab. Importe gewährleisten die ganzjährige Versorgung mit Gemüse. Über 75% des importierten Gemüses stammt aus der EU. Die Einfuhr der meisten in der Schweiz angebauten Gemüse ist limitiert. Es gilt ein Zweiphasen-System. Für jedes Produkt sind eine bewirtschaftete und eine nichtbewirtschaftete  Zeitperiode festgelegt. In der nichtbewirtschafteten Phase kann unbeschränkt importiert werden. In der bewirtschafteten Phase – während der Schweizer Anbausaison – ist die Produktion durch einen hohen Zoll geschützt. Bei Vollversorgung besteht demnach nur die Möglichkeit, zu diesem sogenannten Ausserkontingentszollansatz zu importieren, was im Normalfall nicht lohnenswert ist. Dennoch existieren eingeschränkte Importmöglichkeiten: Wenn die Inlandproduktion den Markt nicht versorgen kann, bewilligt das Bundesamt für Landwirtschaft Ergänzungskontingente mit einem tiefen Kontingentszollansatz. Die Importbewirtschaftung basiert auf der Anwendung der Beschlüsse Welthandelsorganisation (WTO). Die Umsetzung wurde vom Bundesamt für Landwirtschaft an die Branche übertragen. Zusätzlich zu den rund 290‘000 Tonnen an importiertem Frischgemüse kommen rund 275‘000 Tonnen Verarbeitungsgemüse dazu (Quelle: SZG 2008). Der VSGP setzt sich im Sinne einer reibungslosen Marktversorgung in der wöchentlich zweimal stattfindenden Importregelung für die Produktion ein.


Export
Exporte von Schweizer Gemüse haben keine grosse Bedeutung. Durch spezielle Marktverhältnisse können Exportsituationen entstehen. Der VSGP unterstützt exportorientierte Produzenten.


Weitere Informationen
Alle Informationen zur Ein- und Ausfuhr von Gemüse finden Sie auf der Homepage des Bundesamtes für Landwirtschaft.



Verband schweizerischer
Gemüseproduzenten